| Geschichte der Radrennbahn | |
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"Baustein für die Radrennbahn" Für einen Mindestbetrag von 2,50 € kann der „Baustein für die Radrennbahn" jeden Dienstag, ab 18 Uhr, in unserem Vereinsheim an der Weiherstraße 20, in Friesenheim erworben werden. Unterstützen Sie uns durch den Kauf in unserem Bemühen, die Radrennbahn wieder in einen optisch und technisch einwandfreien Zustand zu versetzen. Vielen Dank. |
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Unmittelbar nach Beendigung des zweiten Weltkrieges trat der Vorstand des
Radfahrer-Clubs an die Stadt Ludwigshafen heran, um nach einem neuen Gelände
für eine Radrennbahn Ausschau zu halten. Die ehemalige Friesenheimer
Asphaltrennbahn, die sich auf dem Gelände des heutigen VfR Fußballplatzes
befand, war durch Bomben zerstört worden.
Es wurde an der Weiherstraße ein Gelände von 18000 Quadratmetern zu Verfügung gestellt. Die Planung konnte anlaufen. Der Architekt Albert Nilhas fertigte Pläne und im September 1954 konnte mit dem Bau begonnen werden. |
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Bis zur feierlichen Einweihung war es noch ein weiter Weg. 35 000 Kubikmeter
Schutt wurden unter Mithilfe der Amerikaner entfernt, die mit einer
Pioniereinheit anrückten und halfen die Erdmassen zu bewegen.
Viele freiwillige Helfer des Vereines, die über 162 000 Arbeitsstunden leisteten, halfen mit, dass dieses Schmuckstück am 06. Mai 1956 vom damaligen Oberbürgermeister Dr. Bockelmann eingeweiht werden konnte. Ein 333m-Oval mit überhöhten 45 Grad Kurven war entstanden. Ein Tunnel von der Weiherstraße her führte in den Innenraum. Später kam eine 20 x 30m Einfahrfläche dazu, die zudem für Rollschuhfahrer vorgesehen war. Viele Radsportveranstaltungen wie Deutsche Meisterschaften, Länderkämpfe, Olympiaausscheidungen und vieles mehr sah diese Bahn. Die Gebrüder Altig feierten viele Triumphe und sahen die Bahn in Friesenheim als ihre Heimstätte an. Weltmeister wie Ute Enzenauer und Gregor Braun absolvierten ihr Training und ihre Wettkämpfe in Friesenheim. |
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Jedoch war im Jahre 1984 ein Bruch in den Bahnveranstaltungen aufgetreten.
Verändertes Freizeitverhalten und der Mangel an Nachwuchssportlern führte zu
einem Nachlassen des Radsportbooms. Auch war die Bahn in die Jahre gekommen und
die Fahrfläche musste erneuert werden.
Jetzt im Jahre 2002 ist unser gutes Stück wieder sanierungsbedürftig. Der RCF hat bereits im Jahr 1998 den Antrag zur Bereitstellung öffentlicher Gelder im Rahmen des „Goldenen Planes" gestellt. Bisher ist noch keine Zusage erteilt worden und so warten wir auf eine „göttliche Eingebung", dass auch die einstige Radsporthochburg Ludwigshafen mit einer Finanzspritze wieder zum Leben erweckt wird.
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Um trotzdem vor Allem unseren Jugendlichen optimale Trainings- und
Rennbedingungen zu bieten haben sich die Mitglieder des RCF an vielen
Wochenenden zur Verfügung gestellt um die Bahn wieder in optimalen Zustand zu
versetzen.
Weiterhin haben wir unter der Anleitung und Mitarbeit von Karl Heinz Reugels den kompletten maroden Bahnbelag entfernt und die Banden neu gestrichen, so dass die Anlage mittlerweile fast wieder im alten Glanz erstrahlt. Um dauerhaft die Bahn zu versiegeln sind aber weiterhin zahlreiche Spenden notwendig um die Materialkosten zu decken. Deshalb erwerben Sie bitte einfach unseren Button. Es lohnt sich auf jeden Fall die Anlage bei unseren vielen Radsport Events zu besuchen. |
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